Warum ich Sie auf diesem Weg begleite
Es war kein einzelner Moment, der mich zu dieser Arbeit geführt hat. Es waren viele Begegnungen über die Jahre hinweg. Frauen, die plötzlich vor finanziellen Herausforderungen standen, die sie so nie erwartet hatten – und oft auch nicht verstehen konnten.
Ich habe Frauen erlebt, die nach einer Trennung oder Scheidung mit Schulden konfrontiert waren, weil sie gebürgt oder mit unterschrieben hatten. Frauen, die sich auf ihren Partner verlassen hatten, was die finanziellen Themen anging – und dann von heute auf morgen selbst davorstanden. Und Frauen, die lange versucht haben, alles allein zu regeln, bis es irgendwann einfach nicht mehr ging.
Was mich daran nie losgelassen hat, ist nicht nur die Situation selbst. Es ist das Gefühl dahinter. Diese Mischung aus Überforderung, Scham und dem leisen Gedanken: Ich hätte das doch anders machen müssen. Viele sprechen es nicht aus. Viele bleiben viel zu lange allein damit.
Was ich verstanden habe
Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es selten an fehlender Stärke liegt. Im Gegenteil. Viele Frauen sind unglaublich stark – nur eben oft zu lange allein.
Sie tragen Verantwortung, versuchen Lösungen zu finden, halten durch. Und genau das führt manchmal dazu, dass sie sich erst sehr spät Hilfe holen. Nicht, weil es keine Möglichkeiten gäbe. Sondern weil Scham im Weg steht. Oder das Gefühl, es alleine schaffen zu müssen.
Dabei ist genau dieser Schritt – sich einzugestehen, dass es so nicht weitergeht und Unterstützung anzunehmen – oft der Wendepunkt. Ich sage meinen Mandantinnen häufig: Das ist der schwerste Teil. Und danach darf es leichter werden.
Wie ich Sie begleite
Wenn Sie zu mir kommen, geht es nicht darum, sofort Lösungen „überzustülpen“. Ich nehme mir Zeit, Ihre Situation wirklich zu verstehen. Was ist passiert? Wo stehen Sie gerade? Was fühlt sich für Sie möglich an?
Erst dann schauen wir gemeinsam, welche Wege es gibt. Verständlich, ruhig und Schritt für Schritt. Ob es eine außergerichtliche Lösung ist oder ein klarer Weg durch ein Insolvenzverfahren – Sie bekommen von mir keine komplizierten Antworten, sondern Orientierung.
Viele Frauen sagen mir, dass sie sich bei mir zum ersten Mal nicht bewertet fühlen. Dass sie zur Ruhe kommen können. Und dass sie wieder anfangen, Hoffnung zu spüren. Genau das ist mir wichtig: dass Sie sich sicher fühlen und nicht das Gefühl haben, sich erklären oder rechtfertigen zu müssen.
Wofür ich diese Arbeit mache
Ich wünsche mir, dass Frauen ihre finanzielle Situation verstehen – und sie selbst in die Hand nehmen können. Dass sie wissen, welche Entscheidungen sie treffen und welche Auswirkungen diese haben können. Und vor allem: dass sie sich nicht mehr abhängig fühlen von Dingen, die sie nicht überblicken.
Aber noch wichtiger ist mir etwas anderes.
Dass Sie für sich erkennen, dass es nie zu spät ist. Nicht zu spät, Dinge zu ordnen. Nicht zu spät, Hilfe anzunehmen. Und nicht zu spät, wieder ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle in Ihr Leben zu holen.
Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Und Sie müssen auch nicht alles sofort lösen.
Es reicht, wenn Sie anfangen.